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In der Rede vom höher schlagenden und hüpfenden Herzen ist uns eine antike
Bewegungstheorie als Metapher überliefert, die Dichte von Pulsen korreliert
mit Schnelligkeit, Höhen und Tiefen. Das Intervall erweist sich als
raumzeitliches Phänomen. Das Herz vertritt die Bewegung des ganzen Körpers in
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Details für „Über das Intervall“
In der Rede vom höher schlagenden und hüpfenden Herzen ist uns eine antike
Bewegungstheorie als Metapher überliefert, die Dichte von Pulsen korreliert
mit Schnelligkeit, Höhen und Tiefen. Das Intervall erweist sich als
raumzeitliches Phänomen. Das Herz vertritt die Bewegung des ganzen Körpers in
Spannung und Entspannung und wird zum Ausgang einer »lauten« Bewusstwerdung
des Inneren, so die These des Buches. Jene Korrelation schafft einen
gespannten Tonraum, der uns in der griechischen Musiktheorie begegnet, seine
Basis jedoch in der mesopotamischen kosmologischen Zuordnung von Planeten und
Tönen hat, die in eine Vorstellung eingebettet ist, im Menschen spiegele sich
der Kosmos. Das ist insofern richtig, als die frühen Kosmologien auf
Projektionen des Inneren beruhen, das mit diesen Projektionen eine zweite
»Schöpfung« in Gang setzt.
| Besetzung: | Musikbücher, Musikwissenschaft |
| Erscheinungsjahr: | 2013 |
| Schwierigkeit: | 0 |






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